Einstimmung unter Bäumen

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Der Ort unter den Bäumen vor der Annabergkirche hätte nicht besser gewählt sein können, und auch das Wetter hätte nicht besser mitspielen können. Im Schein der Feuerschalen und Fackeln stimmten sich die etwa 200 Teilnehmer der Waldweihnacht am Annaberg auf das Christfest ein. Im Mittelpunkt stand der Gesang bekannter Advents- und Weihnachtslieder wie „Alle Jahre wieder“, „O du fröhliche“ oder „Morgen, Kinder, wird’s was geben“, stimmungsvoll begleitet vom Posaunenchor von St. Michael in Weiden unter der Leitung von Günter Weigl. Udo Greim, Lektor und Vertrauensmann des evangelischen Kirchenvorstands, eröffnete und leitete die Andacht. Er betonte dabei den Charakter des Weihnachtsfestes als Fest des Glaubens und der Familie. Karin Kumpf und Judith Rau übernahmen biblische Lesung und Gebet. Pfarrer Dr. André Fischer hob in seiner kurzen Ansprache die christliche Bedeutung des Lichts hervor und verteilte an die Gläubigen das Licht von Betlehem. Er bedankte sich zum Abschluss bei allen, die gekommen waren und die mitgeholfen hatten und erklärte: „Ehrlich gesagt haben wir mit 30-50 Personen gerechnet, aber auf so viele hätten wir fürs erste Mal wirklich nicht gehofft. Den Wunsch auf Wiederholung habe ich wohl vernommen.“ Die Einladung, bei Glühwein, Punsch und selbstgebackenen Lebkuchen zusammenzubleiben, nahmen viele Besucher gerne an.

Ökumenischer Ausflug auf den Katharinenberg

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Nachdem sich schon der ökumenische Bibelkreis im September mit den Seligpreisungen Jesu beschäftigt hatte, hatte der diesjährige Ökumeneausflug von katholischer Pfarrei Pressath und evangelischer Pfarrei Grafenwöhr-Pressath ebenfalls diese zentralen Aussagen Jesu aus der Bergpredigt zum Thema. Ziel war der Katharinenberg bei Wunsiedel, wo in der Ruine der ehemaligen Wallfahrtskirche St. Katharina acht Steintafeln mit den acht Seligpreisungen angebracht sind. In einer Andacht wurden die Jesusworte jeweils in Deutsch, Englisch, Französisch und Latein verlesen und anschließend kurz ausgelegt. Dabei wurde Jesu Vision einer Welt des Friedens, der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit deutlich, die Christen immer wieder neu in ihrem Handeln in der Welt herausfordert. Nach einem Rundgang durch den Bürgerpark Katharinenberg ging es weiter zur Abendeinkehr in Göpfersgrün.

 

Wiedersehen zur Jubelkonfirmation

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Nach 25, 50, 65 und sogar 70 Jahren trafen sich die Jubelkonfirmanden in der Michaelskirche ein, um im Festgottesdienst erneut Gottes Segen zu empfangen und das Heilige Abendmahl zu feiern.